
Der große Makeover Day!!! Vom Schaf zurück zum Hund!
Menschensöhne und -töchter, aufgepasst:
Heute ist der Tag, an dem die Welt untergeht.
Die Hundefriseurin kommt!
Mattes hier: Ich, der gutmütige Jack-Russell-Rüde mit dem Dackelblick und dem unstillbaren Hunger nach allem, was auch nur annähernd essbar ist (ja, auch Sauerkraut), sitze bereits in Alarmbereitschaft.
Warum muss man mir immer das Halsband anziehen, wenn die kommt? Ich hasse Halsbänder. Und Geschirre. Und Autos. Und Katzen. Und diesen einen Nachbarn. Und jetzt auch noch die Friseurin.
Merle hier: Ich, die kleine, quirlige Mix-Hündin, die eigentlich nur Stöckchen, Bällchen und Tauben jagen will, verstecke mich schon mal strategisch hinter dem Sofa. Fremde Menschen? Nö. Fremde Hunde? Nö. Und diese Frau mit den Scheren und dem Apparat? Dreifach nö.
Mattes: Ich dreh mich im Kreis. Ich wedle. Ich setze den großen Beschützer-Blick auf. Vielleicht blockiere ich den Flur. Oder stibitze ein Papiertaschentuch als Verhandlungsangebot.
Merle: Ich tausche dir sofort jedes gefundene Stöckchen gegen Bio-Dinkel-Zwieback. Oder Kartoffel. Oder Hundekekse. Hauptsache, die lässt uns in Ruhe.
Wir lieben Karin und Reiner über alles. Wirklich.
Aber warum müssen sie ausgerechnet diese Frau kommen lassen, die uns mit Scheren und Maschinen bearbeitet. Dann noch dieses blöde Parfüm, das uns den ganzen schönen Waldgeruch wegnimmt?
Mattes würde sich lieber draußen im Dreck wälzen und Mäuse jagen.
Merle würde lieber durch die große Wiese rasen und Kuscheltiere zerlegen.
Und jetzt sollen wir wieder auf den Frisiertisch? Unmöglich!
Also, liebe Menschen: Wenn ihr uns sucht – wir sind gerade sehr beschäftigt.
Entweder auf dem Schoß von Karin (Mattes),
oder tief versteckt und absolut unsichtbar (Merle),
oder wir toben und raufen uns gerade so richtig die Seele aus dem Leib.
Die Hundefriseurin kann warten.
Wir nicht.
Schwanz wedelnd und frech grüßend,
Mattes & Merle