
Die Top 5 Dinge, die heute falsch gelaufen sind
Protokolliert von Mattes, dem eigentlich zuständigen Haushund.
- Das Frühstück kam zu spät.
Karin hat erst Kaffee gemacht. Kaffee! Als wäre das wichtiger als mein Napf. Ich habe ihr den Blick gegeben. Den Blick! Hat nichts gebracht. Amateurin. - Der Spaziergang war eine Beleidigung. Es gab genau drei Schnüffelstellen und null Tauben. Was soll ich den Nachbarshunden erzählen? Dass wir „effizient“ waren?
- Karin hat das Brot selbst gegessen.
Mit Butter. Mit Wurst. Vor meinen Augen. Dann hat sie gesagt: „Du hast doch schon gefrühstückt.“ Ja. Vor einer Ewigkeit. - Reiner hat sich auf MEIN Sofa gesetzt.
Nicht daneben. Drauf. Genau da, wo meine Wärme noch lag. Dann hat er auch noch die Fernbedienung genommen, als wäre das sein Revier. Frechheit hat einen Namen, und der lautet ... - Niemand hat „Oh je, fast vergessen“ gesagt und ein extra Leckerli rausgeholt.
Der Tag hätte gerettet werden können. Ein einziges Stück Käse, ein Schuldgefühl, ein „du armer Rüde“. Nada. Stattdessen: „Mattes, du hattest genug.“
Genug? Ich hatte NICHTS!
Fazit: Karin und Reiner haben heute wieder bewiesen, dass sie ohne mich nicht funktionieren. Ich verzeihe ihnen. Vorerst. Aber morgen früh stehe ich pünktlich um 5:47 Uhr neben Karins Bett.