
Mattes: Boss-Status bestätigt. Eichhörnchen darf noch träumen.
Heute wieder das Gleiche. Ich sitze friedlich auf der Wiese, genieße die Sonne und überlege, ob der Knochen von gestern noch irgendwo vergraben liegt – da taucht es auf.
Das Eichhörnchen!
Klein, frech, buschiger Schwanz und so ein Blick, als wär es der King of the Garden. Es hockt im Nussstrauch, knabbert an irgendwas und schaut mich an. Nicht ängstlich. Sondern so: „Komm‘, versuch’s doch, Dickerchen.“
Ich stehe auf. Natürlich stehe ich auf. Das ist mein Job. Ich renne los, mit voller Kraft, Ohren im Wind, Herz auf 180. Das Eichhörnchen springt auf den nächsten Baum, klettert drei Meter hoch, dreht sich um – und lacht mich aus. Ich hör das Lachen. Wirklich!
Dann rennt es den Stamm hoch, ich im Kreis drumherum. Links, rechts, links. Irgendwann werde ich schwindelig und setze mich hin. Das Eichhörnchen sitzt oben, wackelt mit dem Schwanz und frisst genüsslich weiter. Als wär ich der Unterhaltungsteil.
Jedes. Verdammte. Mal.
Ich weiß, dass ich es nicht kriege. Es weiß, dass ich es nicht kriege. Und trotzdem muss ich es versuchen. Weil irgendwer hier Ordnung halten muss – und das bin offensichtlich nicht ich.
Morgen probiere ich’s wieder!
Euer Mattes, der offiziell als „Eichhörnchen-Entertainer“ gebucht ist.