
Sofa vs. Hundebett
Ein juristische Feststellung von Merle, Hündin, wohnhaft auf dem Sofa.
Sehr geehrtes Gericht,
sehr geehrte menschliche Mitbewohner,
sehr geehrtes Ding da in der Ecke, das sich „Hundebett“ nennt:
Ich komme direkt zur Sache.
Das Sofa ist meins. Punkt. Ende der Verhandlung. Aber weil ihr Menschen immer so einen Aufwand mit „Beweisen“ macht, hier die Fakten:
- Gesetz
Ich liege hier länger, öfter und mit mehr Überzeugung als jeder von euch. Wer als Erster da ist und sich nicht mehr wegbewegt, dem gehört es. Das ist uraltes Hunde-Recht. - Investition
Ich habe Haare hinterlassen. Viele. Strategisch verteilt. Das ist keine Unordnung, das ist ein Grundbucheintrag. - Höhenvorteil
Vom Sofa aus sehe ich die Tür und den Kühlschrank. Kontrolle ist Besitz. Wer tiefer liegt, hat schon verloren. - Ausweichquartier
Dieses flache, unterwürfige Ding in der Ecke? Das ist höchstens eine Notunterkunft. Infrastruktur. Vor allem aber Dekoration. Und Dekoration klagt nicht.
Fazit:
Das Sofa gehört mir! Das Hundebett darf bleiben. Als Museumsexponat.
Merle
(Bereit zur nächsten Verhandlung)