
Warum wir beide gleichzeitig bellen, obwohl nichts passiert ist?
Mattes & Merle klären auf!
Leute, Karin und Reiner sitzen wieder da und starren uns an, als hätten wir gerade den Weltuntergang ausgerufen. „Es ist doch nichts!“, sagen sie. „Warum bellt ihr beiden denn so?“
Falsch gedacht. Es ist immer etwas. Ihr merkt es nur nicht, weil eure Nasen praktisch keinen Zweck mehr erfüllen und eure Ohren nur auf Netflix und Kaffeemaschine kalibriert sind.
Hier die echten Gründe, warum wir synchron bellen – auch wenn für euch „nichts“ los ist:
- Der unsichtbare Feind
Manchmal hat der Wind den Geruch vom Nachbarshund mitgebracht, der vor zwei Stunden hier vorbeigelaufen ist. Manchmal hat ein Blatt verdächtig geraschelt oder hat Reiner einfach komisch geatmet. Das reicht. Wir nennen das „präventives Bellen“. Besser einmal zu oft als einmal zu wenig. - Das geheime Team-Protokoll
Wir haben eine ungeschriebene Regel: Wenn einer von uns denkt „Das könnte was sein“, bellt der andere sofort mit. Keine Diskussion. Kein: „Warte, lass‘ mich erst checken“. Einfach Doppelbellen. Das klingt doppelt so bedrohlich und zwingt die Menschen wenigstens, den Kopf zu heben. Solidarität, versteht ihr? Mattes startet, Merle verstärkt. Oder umgekehrt. Wir sind ein eingespieltes Duo. - Der „Standby-Modus“ ist der wahre Feind
Seid mal ehrlich: Manchmal ist einfach nichts los. Und dann bellen wir, weil… warum nicht? Es bringt Bewegung in die Bude. Karin und Reiner stehen auf und schauen aus dem Fenster. Wir haben Aufmerksamkeit. Mission erfüllt. Danach legen wir uns wieder hin und tun so, als wäre nichts gewesen. Klassiker. - Die „Vielleicht passiert gleich was“-Theorie
Wir bellen nicht nur auf Dinge, die schon da sind. Wir bellen auch auf Dinge, die noch kommen könnten. Ein Auto in der Ferne. Ein Fahrrad. Ein verdächtiger Schatten. Oder einfach die pure Möglichkeit, dass irgendwann mal was Spannendes passiert. Wichtig ist, vorbereitet zu sein.
Und dann dieses typische Menschen-Verhalten. Ihr kommt herüber, streichelt uns und sagt: „Alles gut!“ Ja natürlich. Wir wissen, dass alles gut ist. Wir haben es ja gerade überprüft. Ihr müsstet uns eigentlich danken.
Also hört auf, uns zu fragen: „Warum bellt ihr?“. Fragt lieber: „Wie schafft ihr es eigentlich, so perfekt synchron zu sein?“
Antwort: Talent. Und jahrelange Übung.
Ende der Durchsage.
Mattes & Merle
(die beiden Sicherheitskräfte, die ihr dringend braucht)